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Die historische Adlerbrücke im Jugendstil. Zum hundersten Geburtstag der Schwebebebahn hätte man sich eine originalgetreue Renovierung gewünscht, wie es sich für ein Welterbe der Menschheit geziemt hätte.

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Die Adlerbrücke vor ihrer völligen Zerstörung. Die fehlenden Jugendstilhauben hätten für wenig Geld von der WSW-Werkstatt renoviert werden können. Bei der Werther Brücke mußten Bürger spenden, damit die Jugendstilhauben neu aufgesetzt werden konnten. Die Scheiben waren in Milchglas und verdreckt. Im Innern verdunkelten Plakatwände vor den Scheiben den Bahnsteig.

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Der Bahnhof Adlerbrücke (Zerstörung September 1998) war der erste der 16 historischen Haltestellen, die zerstört werden sollen, ohne daß jemals mit einem Gutachten nachgewiesen werden konnte, daß der Stahl oder die Konstruktion dem heutigen Fahrgastaufkommen nicht gewachsen wäre. Genehmigt wurde diese milliardenschwere Barbarei von den pflichtvergessenen Landeskonservatoren Prof. Dr. Mainzer und Dr. Thiel vom Landschaftsverband Rheinland. Dieses Kriminalstück wird in die Geschichte des Denkmalschutzes eingehen und unvergessen bleiben!

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Die neue Adlerbrücke. Mitte Dezember 1998 sollte dieses Computer-designte Aquarium eigentlich schon im Betrieb sein. Aber wie schon bei der Kluse (Bauzeit: über 2 Jahre) sieht man, daß die 6 bis 8 Wochen (Stadtwerke-Angaben) für eine "Wiedererrichtung" in Wirklichkeit 3 bis 4 mal länger dauern. Ganz zu schweigen davon, daß die neue Station mit schwarzvermustertem Glas "verziert" ist, daß - wie immer - den Lichteinfall stark vermindert. Angstraum nennt das die Politik bei den alten Stationen, die Presse lobt diesen verglaste Unsinn über den grünen Klee (s.u.)

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Zitat aus Wuppertal Magazin, 3/99: "...und Bahnsteige sind überwiegend verglast und vermitteln die Transparenz und Helligkeit..:"

Ob das als Aprilschmerz gedacht war?